Der Entenhof….

Der Entenhof blinkt und glitzert. Den ganzen Tag haben wir geputzt, Fenster, Böden, die Küche… alles sauber. Schön wenn man was geschafft hat, aber müde bin ich. Man muss dazu vielleicht erwähnen, dass der Entenhof nicht grade klein ist und das Haus kein kleines schnuckeliges Häuschen ist, sondern eben ein ausgewachsenes 2Familien Haus, das lediglich von 3 Menschen und Mona bewohnt wird. Wir schaffen es aber auch so schon alles ordentlich dreckig zu machen, keine Sorge. Besonders Mona ist da sehr talentiert. Die kleine Drecksau :D. Aber egal, geschafft.

Was ich grade sehr genieße ist das wahnsinnige Grün draussen. Ich meine, Oldenburg ist zwar nicht das was man grau und trist nennt, ganz und gar nicht. Aber hier ist einfach alles grün. Der Garten quillt über vor Pflanzen und der Rasen wuchert, da es zu nass ist zum Mähen.  Vereinzelt blühen bunte Farbklekse und die beiden Teiche bilden auch ne Ausnahme, die sind Gott sei Dank nicht grün. Und diese Pracht vermisse ich dann schon wenn ich in Oldenburg bin. Das Grün, die Weite und die pelzigen Freunde, die immer da sind, wenn man sich nach draussen setzt. Der Kater der es endlich begriffen hat, dass Kraulen was tolles ist und das nun exzessiv einfordert. Ganz direkt mit einem lauten „MIAAU“ und einem Blick der sagt „Mensch komm her und kraul mich! ich bin hier der Kater, du musst mich kraulen und zwar JETZT!“  Die Monamaus die die traute 2samkeit unterbricht und einem klar macht „Ey nu lass mal den kleinen Kater und kraul lieber MICH!“  und die beiden Katzendamen die zugucken und eher zurückhaltend zeigen „Och liebe Anna wenn du mal Zeit hast und ne Hand frei dann hätte ich da auch noch 2-50 Stellen die gekrault werden müssten. Und wie is das eigentlich mit dem Antrag auf Hauskatzendasein? ist der schon durch?“

Was ich aber nicht vermisse, sind die Mücken und vor allem die Schnecken. Ich versuche hier wirklich viel barfuss zulaufen, da ich das für unglaublich gemütlich halte, aber ich will nicht über das schöne feuchte und kühle Gras laufen und plötzlich in eine fette braune Nacktschnecke treten, IHHGITT! Das macht es einem echt schwer “ Die hohe Kunst der Schuhverneinung“ zu erlernen, dabei find ich das doch so toll, wenn man den Boden spürt und merkt worauf man grade steht und geht.

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Veröffentlicht am 24. Juli 2009, in Erfreuliches, Heimatliches. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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