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Das Wochenente ähm Wochenende

Es ist vorbei, das erste von der neuen Fachschaft organisierte Ersti-wochenende. Ich denke es ist ziemlich gut gelaufen, wenn man bedenkt, dass es für uns alle das Erste Mal war. Wir hatten wirkliches Glück mit der Jugendherberge und die Erstis die mitgefahren sind waren auch sehr nett.

Ich fang mal vorne(also Freitag) an

16:00 Uhr Alle Teilnehmer die in Oldenburg wohnen treffen sich am Bahnhof und man besteigt fröhlich den Zug Richtung Hannover.

17:10 Ankunft in Bremen zwischenzeitlich stieg noch eine Nachzüglerin in Delmenhorst ein und nun stießen die Leute dazu die in Bremen wohnen. Zusammen dann das entern des Busses nach Zeven

18:30 Ankunft Bushaltestelle Zeven/Jugendherberge. Bus fährt weg…das Licht fährt mit. Ergo eine Horde orientierungsloser Niederlandistiker stehen im Dunkeln (und ich meine richtig dunkel! ohne Strassenlaternen oder so) und wissen nicht wohin, aber nach ein paar Metern Fussmarsch finden wir die kuschelige kleine Jugendherberge mwo uns schon das Abendessen erwartet (juhuuu)

danach folgten dann die Zimmer Verteilung und der erste gemütliche Abend mit Kennenlernspielen und andren hoch anspruchsvollen Spielen ( sehr lustige sache das)

Samstag um 8 begann der Tag, da die Jugendherberge nur zwischen 8-9Uhr Frühstück anbietet. Wir haben es allerdings den Erstis überlassen, ob sie frühstücken wollen oder nicht denn wir hatten keinen straffen Zeitplan, da das ein entspannendes Wochenende sein sollte und kein Stress und Pflichtprogramm.

Die Jugendherberge muss man nun wirklich lobend erwähnen. Sie ist sauber, freundlich und zuvorkommend. Da wir nicht wollten, dass uns die Erstis abends entfleuchen, um in irgendwelche Clubs zu gehen haben wir Zeven gewählt, da diese JH mitten in der dunkeln (hehe) Pampa im Wald liegt. Wir hatten als Gemeinschaftsraum das Kaminzimmer, mit offenen Kamin (herrlich so einen will ich auch) und das beste daran war, dass wir dort so laut sein konnten wie wir wollten, da die andren Gäste nichts gehört haben. Dieses Kaminzimmer liegt nämlich in einem kleinen Anbau der durch Flure zu erreichen ist und die Zimmer  selbst liegen etwas entfernt und es gibt dort diverse Zwischentüren, so dass man nichts hört. Die  Sanitären  Anlagen waren gut gepflegt, sauber  und fast noch neu. Das Essen war richtig lecker, ich hab das Essen in Jugendherbergen sonst als Matsch mit Soße in erinnerung, aber das in Zeven war klasse und vor allem war immer genug für alle da, so dass wirklich alle satt und zufrieden waren. Also ein Lob an die Zevener Jugendherberge

Der Nachmittag wurde durch diverse lustige Spiele gefüllt (ein Gruss an das Arizona Fight Chicken :D)       Der Samstagabend wurde dann durch SingStar gefüllt (wir hatten erst Angst, dass nur SingStar zu langweiligwäre und hatten noch einige spiele Vorbereitet )

Der Sonntagvormittag war dann wieder ungeplant, da alle schlafen wollten und Zimmer aufräumen (so ordentlich 😀 ) Die meisten Erstis sind dann nach dem Mittagessen schon gen Heimat gefahren und die Fachschaftler haben noch das Kaminzimmer geordnet und geputzt und eine kleine Nachbesprechung gehalten sowie die Rechnung (die erfreulicherweise geringer war als gedacht) in empfang genommen.

Alles in allem super gelaufen trotz geringer Erfahrung und Planungszeit.

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Vor ungefähr einem Jahr….

Saß das  Entchen in seiner Wohnung und wusste „morgen geht es wieder los.. ab morgen bin ich wieder eine richtige Studentin…“ Für mich war es „nur“ der wiederholte Start ins neue Leben, in das leben nach Harz4. Ja, ich habe vor meine Vergangenheit ein wenig aus zu leuchten, Es begann nach meinem Abitur 2004. Ich war eingeschrieben für die  Studiengänge Physik und Philosophie (wenn ich heute dran denke schauderts mich) und wollte damals wirklich noch aufs Lehramt. Meine heute wirklich gemütliche und mit Enten vollgestellte Wohnung hatte ich noch gar nicht. Meinen ersten Studienmonat (Oktober 2004) verbrachte ich mehr im Zug als sonst wo. Erst gegen Ende des Monats fand ich mein Schmuckstück durch eine glückliche fügung. Ich war damals wirklich Motiviert, wenn auch durch das pendeln ermüdet (insgesamt 6 stunden täglich zugfahren schlaucht auf dauer).  Bis man mir und 50 anderen Studenten mitteilte man habe uns mit falschen Fächerkombinationen fürs lehramt zugelassen… scheisse… ich blieb also 2 Semester eingeschrieben und danach begannen 2 wirklich unschöne Jahre, in denen ich mich immer wieder vergeblich für ein neues Studium beworben habe.. und auch Ausbildungsstellen wurde von mir in erwägung gezogen. Erst letztes Jahr bekam ich dann die Zulassung mit der ich heute so glücklich bin.

Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte, morgen beginnt hier in OL für ich weiß nicht wie viele das Studium. Morgen beginnt die O-Woche und ich denke, dass grade jetzt viele Erstis (also Erstsemester studenten…) im Zug sitzen und sich gedanken machen. Sie kommen meist grade aus der Schule, hatten dort das Gefühl „wir sind hier die Dienstältesten.. uns kann keiner was vormachen..“ und nun kommen sie nicht nur in eine ganz andre  Stadt in der sie nun wohnen und leben, ohne dass die Eltern da sind. Sie müssen sich wieder ganz neu zurecht finden. Meistens denkt man… ach das is auch nur ne Schule nur grösser. Aber ich hab die erfahrung gemacht, dass eine Uni anders gestrickt ist, als eine Schule. In der Schule wird einem ziemlich klar gesagt was man zu tun hat, welche Kurse zu belegen sind wie der Stundenplan aussieht. An der Uni muss der Student sich damit selbst auseinander setzen, ohne dass ihm das alles wirklich erklärt wird.  Ich hoffe wir können das mit der Fachschaft Niederlandistik nun ein wenig auffangen, die neuen Niederlandici weillkommen heissen und ihnen helfen…. Ich glaube ich bin ein wenig aufgeregt, fast als wäre es mein Erstes Semester….